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Andreas Krohn wird Leiter E-Government

E-Government, also die digitale Kommunikation und Verwaltung zwischen Behörden, Wirtschaft und Bürgern, ist ein zentrales Zukunftsthema. Als Marktführer und Vorreiter bei der Digitalisierung von Dienstleistungen rund ums Automobil ist Kroschke ein aktiver Treiber dieser Entwicklung.
Herr Krohn, das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur bezeichnet sich mit Blick auf das Projekt „i-Kfz“ selbst als „Innovator des deutschen E-Government“. Zutreffend oder eher Wunschdenken?

Das „i-Kfz“-Vorhaben des BMVI ist ein positives Beispiel. Darüber hinaus gibt es wenige erfolgreiche E-Government-Projekte in Deutschland. Andere Staaten sind uns da weit voraus. Der Bedarf in Deutschland ist jedoch vorhanden. Einer Erhebung von Fraunhofer Fokus zufolge haben acht der 20 wichtigsten Dienstleistungen im kommunalen Umfeld mit dem Kfz-Wesen zu tun.

 

Der Bund hat „i-Kfz“ vor rund zehn Jahren angekündigt, im Verwaltungsalltag ist davon aber kaum etwas zu spüren. Wo klemmt es?

Die Komplexität eines solchen Unterfangens darf nicht unterschätzt werden. Die Masse an Beteiligten – Autohersteller, Autohäuser, Banken, Zulassungsdienste, Versicherungen, Kennzeichenpräger, Flottenbetreiber usw. – hat in den verschiedenen Arbeitsgruppen zu vielen unterschiedlichen Denkansätzen geführt. Zudem muss die Fahrzeugzulassungsverordnung mit geltenden Gesetzen in Einklang gebracht werden, zum Beispiel in Bezug auf Datenschutz, Personalausweis, Signatur- und Schriftformerfordernis. Hinzu kommen noch Anforderungen anderer Ministerien wie Innen- und Finanzministerium, wenn es etwa um Verfügungsberechtigungen oder die Kfz-Steuer geht. All das stellt so ein Projekt vor riesige Herausforderungen. Diesen müssen wir uns stellen und aus dem Modus „Wollen“ endlich in den Modus „Machen“ wechseln – auch wenn dafür Änderungen am Status Quo notwendig sind.

 

Zum Beispiel?                                                   

Um E-Government in Deutschland wirklich voran zu bringen, brauchen wir mehr Public Private Partnerships, also ein deutlich engeres und klar geregeltes Zusammenspiel zwischen Verwaltung und Privatwirtschaft. Schließlich haben wir ja alle das gleiche Ziel: mehr Effizienz! Bei Kroschke sind wir bereit, unseren Teil dazu beizutragen.

 

Wie genau kann das im Bereich Zulassungswesen aussehen?

Als Marktführer liefert Kroschke mit bundesweit 500 Filialen und Zulassungsdiensten jährlich über sechs Millionen Kennzeichen an Kunden aus. Zudem sind wir bestens vernetzt mit Versicherungen, Banken, Autovermietern, Autohäusern etc. Wir kennen die Prozessketten im Zulassungswesen bis ins kleinste Detail; aber auch die vielen Störungen in den Abläufen, zum Beispiel lange Wartezeiten bei Zulassungsstellen wegen erhöhtem Arbeitsaufkommen oder fehlendem Personal. Sehr viele dieser Prozesse und Dokumente ließen sich problemlos digitalisieren. Die Folge sind erhebliche Effizienzsteigerungen für alle Beteiligten. Das Knowhow, das Kroschke hier bieten kann, hat sich bewährt. So konnten wir bereits einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der ersten Stufe von „i-Kfz“ leisten. Aktuell sind wir an einem Prototyp für die vom Bundesverkehrsministerium geplante „i-Kfz“-Stufe 4 – Großkundenschnittstelle und Zulassungsvorgänge für juristische Personen – beteiligt.

 

Können andere Anbieter im Markt das auch leisten?

Die Kombination aus unserer flächendeckenden, dezentralen Standortstruktur mit unserer leistungsstarken IT und der Vernetzung mit unserer breiten Kundenstruktur macht Kroschke aus meiner Sicht einzigartig.

 

Stichwort IT: Sie waren bislang Bereichsleiter IT in der Kroschke Gruppe. Geben Sie diese Funktion nun ab?

Nein. Ich habe 1997 bei Kroschke begonnen und leite seit 2000 die gesamte IT der Gruppe. Das werde ich auch weiterhin tun. Allerdings arbeite ich schon seit 2007 für Kroschke auch in E-Government-Projekten erfolgreich mit, zum Beispiel zur Einführung des neuen Personal-ausweises und im Projekt „Deutschland Online“. Die Berufung zum Leiter E-Government im Oktober 2018 ist für die Geschäftsleitung von Kroschke sowie für mich persönlich der logische nächste Schritt hin zu mehr Kompetenz und Knowhow bei digitaler Verwaltung.

 

Was zeichnet Ihre neue, zusätzliche Funktion bei Kroschke aus?

Als Leiter E-Government sehe ich mich als zentralen Ansprechpartner in der Kroschke Gruppe für alle internen und externen Partner. Dabei geht es auch darum, „Übersetzungsarbeit“ zu leisten. Was bedeuten politische Vorgaben für unser Geschäft und wie können unsere Produkte und Services helfen, diese effizient zu erfüllen?

 

Bleiben Sie dabei eher IT‘ler oder sind Sie künftig stärker auf politischem Parkett unterwegs?

Sowohl als auch. Mit Philipp Kroschke als Vorsitzender des Bundesverbandes Kraftfahrzeug-Kennzeichen e.V. sehe ich mich auch künftig primär auf politischem und behördlichem Parkett. Das Bundesverkehrsministerium bindet ja bereits seit vielen Jahren erfolgreich Marktteilnehmer und Behörden mit ein. In den diversen Arbeitsgruppen und Prototypen werde ich mich weiterhin mit meiner technischen Expertise voll einbringen.

 

Was wünschen Sie sich für Ihre neue Aufgabe als Leiter E-Government?

Dass die durchweg positiven Signale von behördlicher Seite und unsere enge, gute Zusammenarbeit auch weiter Bestand haben. Für mich persönlich könnte es gern schneller in die Umsetzung gehen.

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