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Der DAD mit neuer Führungsposition: Marcus Thierling

Marcus Thierling leitet seit September den Bereich Business Solutions beim DAD. Digitalisierung spielt eine ganz wesentliche Rolle – für ihn selbst und für das Unternehmen. Wie gut wir bei diesem Zukunftsthema schon aufgestellt sind, und was künftig noch besser laufen kann, verrät er im Interview.

 

Herr Thierling, was genau passiert eigentlich im Bereich Business Solutions?

Wir entwickeln hier digitale Softwareprodukte und -lösungen, die sowohl intern bei Kroschke und beim DAD zum Einsatz kommen als auch bei unseren Kunden und Partnern. „KroschkeON“, unser digitales Kundenportal für Zulassungen, ist zum Beispiel so ein Produkt. Aber auch Themen wie Telematik und Blockchain-basierte Produktlösungen treiben wir gerade voran. Unser Job ist dabei nicht einfach nur IT im Sinne von Programmierung und Troubleshooting. Business Solutions bietet umfassende und strategische Unterstützung und Beratung des gesamten Kroschke-Geschäfts mit digitalen Mitteln.

 

Warum ist das so wichtig?

Digitalisierung ist ein Mega-Trend, der unser ganzes Business tiefgreifend und nachhaltig verändert. Schon heute werden immer mehr digitale Produkte und Lösungen für den Automotive-Sektor nachgefragt. Das wird in Zukunft immer mehr Fahrt aufnehmen. Der alte Ansatz „IT follows business“, der früher in Unternehmen oft zu hören war, ist im Zeitalter von Digitalisierung nicht mehr gültig. Bei Kroschke zum Beispiel ist die IT längst keine interne Serviceabteilung mehr, die nur dafür sorgt, dass jeder Computer problemlos läuft. Unser Business ist heute schon sehr digital – und wird künftig noch digitaler. IT spielt dabei eine wesentliche Rolle.

Welche Aufgaben umfasst Ihre neue Funktion dabei im Detail?

Im Kern sind das drei Bereiche. Erstens geht es mir um die Frage: Wie arbeiten wir eigentlich? Das betrifft vor allem die Einführung eines agilen Softwareentwicklungsprozesses, wodurch unsere Entwicklerteams und alle beteiligten Kollegen noch projektbezogener, selbständiger und effizienter zusammenarbeiten. Zweitens geht es um die Identifikation neuer- und die Erneuerung bestehender Produktfelder für unser ganzes Business – und zwar für heute, morgen und für übermorgen. Hier arbeite ich als zentraler Ansprechpartner eng mit unseren eigenen Produktmanagern, Vertrieb, Operations und Businessdevelopement sowie den Kunden von Kroschke und DAD zusammen. Und drittens nehme ich natürlich als Bereichsleiter ganz „normale“ Steuerungsaufgaben als Führungskraft wahr.

 

Was haben Sie gemacht, bevor Sie zu Kroschke gekommen sind?

Der Wechsel zu Kroschke war ein bewusster Schritt in eine für mich ganz neue Branche, den Automotive-Sektor. Zuvor war ich als Bereichsleiter Softwareentwicklung bei der Otto Group sehr viele Jahre im Handel tätig, vor allem für die Märkte in Asien und Osteuropa. Den Grundstein für diesen Werdegang habe ich mit einem IT-Studium gelegt, an das ich direkt noch einen Master (MBA) in Managementstrategie angeschlossen habe. Denn eines wurde mir schon im Studium relativ schnell klar: Die „klassische“ IT allein ist langfristig kein Zukunftsfeld mehr, wenn sie nicht grundlegend mit dem Business verknüpft ist.

 

Fühlen Sie sich mit diesem Ansatz bei Kroschke verstanden?

Absolut! Kroschke ist Pionier bei der Digitalisierung im Automotive-Sektor, das spürt man. Ich war von Anfang an begeistert von der Bereitschaft im Unternehmen, neue Wege zu gehen. Die Offenheit in punkto Digitalisierung ist sehr ausgeprägt. Auch in meiner Berufung erkenne ich zu 100 % den Anspruch, das Geschäftsmodell der Gruppe konsequent auf digitale Füße zu stellen.

 

Also alles eitel Sonnenschein?

Um es mit den Worten des Fußballtrainers Dettmar Cramer zu sagen: Solange besser möglich ist, ist gut nicht gut genug. Das gilt sowohl in der Innenbetrachtung, als auch nach außen. Intern gibt es schon sehr viele sehr gute Ideen und Ansätze in Sachen Digitalisierung des Business. Wir brauchen aber einen Mechanismus, der diese priorisiert und festlegt, wann wir woran wie arbeiten. Um hier künftig noch stärker in digitalen Prozessen zu denken, brauchen wir einen Bewusstseins- und Kompetenzwandel im Unternehmen. Außerhalb des Unternehmens setzen uns bestehende rechtliche und technische Rahmenbedingungen Grenzen. Da bringt es wenig, zehn Jahre voraus zu denken, dabei aber die Gegenwart zu vernachlässigen. Wir müssen uns auch schon innerhalb des bestehenden Rahmens um neue digitale Ansätze für aktuelle Herausforderungen kümmern.

 

Welche Herausforderungen sind das?

Digitalisierung ist längst in aller Munde, aber aktuell leben wir nach wie vor in einer hybriden Welt. Oft geht es darin noch sehr analog zu, der Zulassungsprozess basiert heute noch auf Papier. Themen wie E-Mobility, Carsharing, Telematik oder autonomes Fahren zeigen aber, dass sich das rasant ändert. Das sind aktuelle Herausforderungen, die schon jetzt angepackt werden wollen. Natürlich auch für die Digitalisierung des Zulassungswesens wollen wir die Zukunft mitgestalten. All das sind wichtige Zukunftsthemen für Kroschke, für die wir schon heute Antworten entwickeln müssen. Intern gibt es schon sehr viele sehr gute Ideen und Ansätze in Sachen Digitalisierung. Wir brauchen aber einen Mechanismus, der diese priorisiert. Um hier künftig noch stärker in digitalen Prozessen zu denken, brauchen wir einen Bewusstseins- und Kompetenzwandel im Unternehmen. Außerhalb des Unternehmens setzen uns bestehende rechtliche und technische Rahmenbedingungen Grenzen. Da bringt es wenig, zehn Jahre voraus zu denken, dabei aber die Gegenwart zu vernachlässigen. Wir müssen uns auch schon innerhalb des bestehenden Rahmens um neue digitale Ansätze für aktuelle Herausforderungen kümmern.

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